Träume,Phantasie,Magie

Frühdunst über der Fulda

— geschrieben von Dreamingcat @ 13:06


Auch wenn es stürmte

— geschrieben von Dreamingcat @ 13:02

und regnete in den letzten Tagen: Der Sommer kommt. Alles ist wunderbar saftig-grün und Farben überall.

Inspiration für Malerei:

 


Koppelvariationen

— geschrieben von Dreamingcat @ 08:12

Bei meiner Photopirsch heute kam ich auch an einer Pferdekoppel vorbei. Einer der Hengste war ein geduldiges Photoobjekt. ;-)

 

 


Wonnemonat Mai

— geschrieben von Dreamingcat @ 08:01

"Wonne", ein vielleicht altmodisches Wort. Aber den Monat Mai trifft es gut. Denn Synonyme für Wonne sind: Behagen, Freude, Glück, Augenweide.

Und eine Augenweide war er, der Mai 2009. Ich widme ihm einen kleinen Bilderreigen.

 

Die Blume mußte ich auch malen! ;-)

 


Bürokraten 2

— geschrieben von Dreamingcat @ 21:14

Dialog an diesem Tag:
Ich muss für die Rentenversicherung Bestätigungen (keine Beglaubigungen) meiner Kopien haben. Ich gehe ins Bürgerbüro. Ein Büro als Serviceleistung für die Bürger.

"Quietsch" die Tür öffne ich. Zwei junge Mädels. Eine feilt ihre Fingernägel, eine telefoniert. Nach meinem Räuspern schaut die Nagelfeilerin mich an.
"Was kann ich für Sie tun?"
"Bitte Kopien bestätigen."
"Das kann ich nicht."
"Ich brauche nur einen Stempel der Stadt, dass meine Kopien mit dem Original übereinstimmen."
"Wir sind nicht befugt, Beglaubigungen zu machen."
"Ist ja okay, ich brauche auch keine Beglaubigung. Ich brauche nur eine Bestätigung."
"Da müssen Sie zum Ortsgericht."
"Nein, das macht Beglaubigungen, aber für Bestätigungen brauche ich die nicht."
"Ich kann Ihnen nicht helfen."
"Ich brauche nur einen Stempel, dass meine Kopien mit dem Original übereinstimmen."
"Wir haben hier keine Stempel."

Oha, und was steht da auf dem Schreibtisch? Ein Rondell mit Stempeln...

"Ich weiß, dass ich nicht zum Ortsgericht muss (Anmerkung: Das Ortsgericht hier hat nur an zwei Tagen Öffnungszeiten. An zwei halben Tagen, und da stapeln sich die "Bittsteller";) Kann mir wer anders weiterhelfen?"

Schweigen, Nagelfeilen, Augenverdrehen.

"Bitte, wer außer dem Ortsgericht könnte mir helfen?"
"Einwohnermeldeamt vielleicht."
"Na, dann versuche ich es da. Vielen Dank für Ihre Mühe."

Keine Antwort, weiter Nagelfeilen und telefonieren.

Zur Ehrenrettung der Bürokratie sei nun auch erzählt, beim Einwohnermeldeamt wurde mir ohne Nagelfeilen und telefonieren dann sehr kompetent geholfen. Ich mußte zwar noch an verschiedenen Türen klopfen, um alle Stempel beisammen zu haben, aber letztendlich paßte dann alles.

Wichtig zu wissen ist, es gibt bei den Behörden eine "Stempelgewalt" , eine königliche Hirarchie. Einen Stempel zu haben oder nicht zu haben, dass ist für Bürokraten wie einen Orden zu haben oder nicht zu haben. Wo kämen wir auch hin, wenn wir nicht als Bürger gescheucht würden durch Behördenflure, bis wir endlich vielleicht, oder auch nicht, den richtigen Stempel erwischen.

Ich hoffe, meine Bürokratentour ist jetzt langsam zuende. Sonst, ja sonst, werde ich noch zur Anarchistin...

Osterspaziergang

— geschrieben von Dreamingcat @ 11:26

 (weiter)

Wir brauchen mehr Investitionen in Menschen

— geschrieben von Dreamingcat @ 19:44
ist die Aussage des Kinderschutzbundes. Und ich unterschreibe sie. Wenn wir hier in Deutschland zu den reichsten Ländern gehören, unsere Kinder aber den Bach heruntergehen lassen, dann werde ich zornig. Sehr zornig.
Kinder werden nicht gefragt, ob sie geboren werden wollen. Sie werden nicht gefragt, ob sie die Welt, die Zustände, die wir Alten hinterlassen, übernehmen möchten. Wie weit haben wir uns entfernt von unseren Wurzeln, unseren Genen. Die Krone der Schöpfung (selbsternannt, eine Abstimmung gab es nicht, also Diktatur) ist nicht mehr in der Lage, für ihre Brut zu sorgen.

http://www.focus.de/panorama/vermischtes/deutscher-kinderschutzbund-kinderarmut-durch-wirtschaftskrise_aid_378428.html

Ich habe ein Buch schon mehrmals gelesen. Traumpfade heißt es. Es geht um australische Ureinwohner, einen Stamm, der sich verweigerte. Sie zeugten keine Kinder mehr. Sie wollten aussterben. Weil sie in dieser Welt für Kinder keine Zukunft sehen.
Ich kann sie verstehen.
Und das als Mutter von 4 Kindern.

Kinderarmut

— geschrieben von Dreamingcat @ 19:41
Als ich vor Jahren im Kinderschutzbund aktiv war, da habe ich es kommen sehen, aber wurde von Menschen, die nicht hinter die Kulissen schauten, nicht ernst genommen.
Aber jetzt ist die Lage mehr als ernst. Und wenn nicht schnell kräftig gegengesteuert wird, dann drohen in unserem eigentlich reichen Land Sozialkriege. Nur, ich merke nix vom Gegensteuern, im Gegenteil, es wird eingespart, eingespart. Das erlebe ich ja zur Zeit wirklich hautnah.
Hier ein Link:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,614540,00.html

Bürokratie

— geschrieben von Dreamingcat @ 19:24
Ein langer Flur. Büro reiht sich an Büro. Es riecht nach Kaffee, hinter den geschlossenen Türen hört man Stimmen, Lachen.
Ich sitze auf dem unbequemen Stuhl im schmalen Gang. Die Zeit steht still.
Endlich öffnet sich eine Tür. Ich darf herein. Meine Augen richten sich hoffnungsvoll auf den Inhaber des Büros. Und weiten sich entsetzt. Er hat keinen Kopf! Über einem angenehm muskulösen, ja sehr angenehmen Körper geht der Hals über in ein §. Es stimmt. Vor mir sitzt kein Mensch, sonder ein Paragraph.
Ich schlucke.
Der § sondert eine Sprechblase ab: „Sie wünschen?“
„Mein Recht“ stottere ich.
„Sie glauben, Sie haben ein Recht?“ wabert eine neue Sprechblase durch den Raum, höhnend. „Wer hat Ihnen denn diesen Schwachsinn erzählt, dass Sie hier Ihr Recht finden könnten?“
„Aaaber,“ ich ringe nach Worten. „Also, ich erhebe Einspruch gegen Ihren Bescheid“
Die Sprechblase zittert. Höre ich da ein Lachen heraus?
Dann erscheint der Text:“ Sie dürfen Einspruch erheben, aber ist Ihnen klar, dass ich dann meine Kaffeepause verkürzen und mich um den Papierkrieg kümmern muss, den Sie produzieren? Wer glauben Sie denn, sind Sie? Sie schneien hier herein und denken, Sie könnten einfach meine Routine stören? Sie legen Einspruch ein gegen einen Bescheid, den ich, ich, der König der Paragraphen schrieb? Wissen Sie, was im Bürokratenreich auf Majestätsbeleidigung steht?“

„Ich habe Romane von Kafka nie verstanden“ schießt es mir durch den Kopf. „Aber jetzt begreife ich vielleicht langsam“

Ich verlasse den Raum. Draußen auf dem Flur schärfe ich meine Krallen an der alten Tapete. Ein angenehmes Geräusch. Ritschratsch.

Wenn ich wiederkomme, dann werde ich einen Luxuspelz tragen. Meine Reißzähne werden mein Merkmal sein. Meine Krallen scharf. Mordinstrumente. Tödlich.

Und wenn ich wiederkomme, dann wird auf diesem sehr angenehm muskulösen Männerkörper ein Mausgesicht sitzen. Und ich werde in Lauerstellung gehen. Mit dem Gesicht spielen. Es wird quieken vor Angst. Es wird um sein Leben flehen, aber ich werde nur lachen. Die Queen of Cats wird von einer verhuschten kleinen Paragraphenmaus nicht besiegt werden!

Anmerkung: Es klingt wie Fiktion, aber es ist keine. So ähnlich habe ich es in den letzten Tage erlebt. Okay, das Paragraphengesicht sah ich nicht real. Es war auch kein persönliches Treffen, es war ein Telefonat. Und den muskulösen Körper habe ich erfunden. Weil es einfach einer Katze mehr Spaß macht, wenn sie einen attraktiven Gegner hat. ;-)
Aber das mit den Krallen und den Reißzähnen, das stimmt. Die Katze in mir ist wach. Und will spielen.

1.2. Imbolc

— geschrieben von Dreamingcat @ 06:36

Fest der Reinigung des Lichtes, der Fruchtbakeit.
Zur Vorbereitung hatte ich einen Strauß besorgt. Ausdruck der wiedererwachenden Lebenskraft.

 

 
Dann ganz in der Früh heute mein Lichterritual:
In einem Kerzenleuchter warteten 6 weiße Kerzen. Weiß ist die Farbe der Bridged. Der weißen Göttin "Die vom Strahlenkranz Umgebene".

Nacheinander wurden die Kerzen entzündet. Mit jeder neuen Flamme schickte ich einen Gruß mit:
Ich grüße

 

die Sonne, die Licht, Farben und Leben bringt
die Bäume, die nach ihrem Winterschlaf wieder austreiben
die Bienen, die bald Fruchtbarkeit verbreiten
die ganze Natur, die zu einem neuen Zyklus erwacht
die Chancen, die mich erwarten und die ich nutzen will
die Zuversicht, die ich keimen lassen will
 

Als Abschluß darf ein kleines Feuer nicht fehlen. Ein Gruß an die Sonne. Aber es dient auch der Reinigung.

 


Ein Satz

— geschrieben von Dreamingcat @ 17:55
den ich in meinen Seminaren einsetze:
Wie können Sie für andere das Beste geben, wenn Sie sie nicht die Zeit nehmen, für sich selbst das Beste zu tun?
Ich glaube,ich muss selber mal bei mir in ein Seminar gehen, und dann diesen Satz lesen. ;-)

Weise Worte

— geschrieben von Dreamingcat @ 17:52
sehr Nachdenkenswertes aus dem Coach- Forum. Ein Text von Charlie Chaplin:

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen,
dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnung für mich sind,
gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich, das nennt man
“AUTENTHISCH-SEIN”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden,
wie sehr es jemanden beschämt,
ihm meine Wünsche aufzuzwingen,
obwohl ich wusste, dass weder die Zeit reif,
noch der Mensch dazu bereit war,
auch wenn ich selbst dieser Mensch war.
Heute weiß ich, das nennt man
“SELBSTACHTUNG”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört
mich nach einem anderen Leben zu sehnen,
und konnte sehen, dass alles um mich herum
eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, dass nennt man
“REIFE”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden,
dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und das alles, was geschieht, richtig ist
- von da konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich, das nennt sich
“SELBSTACHTUNG”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
mich meiner freien Zeit zu berauben
und ich habe aufgehört,
weiter grandiose Projekte
für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das,
was mir Spaß und Freude bereitet,
was ich liebe
und mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise
und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man
“EHRLICHKEIT”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit
was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog,
weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das “GESUNDEN EGOISMUS”
aber heute weiß ich, das ist “SELBSTLIEBE”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
immer recht haben zu wollen
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt,
das nennt man “EINFACH-SEIN”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert,
weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen,
jetzt lebe ich nur mehr in diesem Augenblick,
wo ALLES stattfindet.
So lebe ich heute jeden Tag und nenne es
“VOLLKOMMENHEIT”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
da erkannte ich,
dass mich mein Denken
armselig und krank machen kann,
als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner,
diese Verbindung nenne ich heute
“HERZENSWEISHEIT”.

Wir brauchen uns nicht weiter
vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen
mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen
manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich,
DAS IST das Leben! ..

Nicht klein kriegen lassen ;-)

— geschrieben von Dreamingcat @ 17:50
Ich habe es in einem anderen Forum gefunden. Ein Berater/Coach-Forum. Ich fands gut, es macht nachdenklich:

Ein Mensch ist verzweifelt. Weil er seine Arbeit verloren hat oder weil das Geld trotz Fleiß hinten und vorn nicht reicht.
Diesem Menschen zeigt man einen 10 Euro-Schein und fragt: "Was ist dieser Schein wert?"
"Na, 10 Euro" wird die Antwort sein.
Dann nimmt man den Schein, zerknüllt ihn, trampelt auf ihm herum. Und fragt:
"Was ist dieser Schein wert?"

Texte von mir

— geschrieben von Dreamingcat @ 19:46

können hier gelesen werden:

http://bookrix.de/-dreamingcat


Winterwald

— geschrieben von Dreamingcat @ 07:11

In den Tagen vor Weihnachten gabs immer viel Arbeit für die Frauen in unserer Familie. Oma und Mutter hatten dann keine Zeit für mich. Aber Opa. Er liebte den Wald und ich hatte als Kind den Eindruck, er kenne jeden Baum persönlich. Die Liebe zur Natur lernte ich von ihm.
Und wenns wieder einmal zu weihnachtlich hektisch wurde, dann nahm er mich an die Hand und floh mit mir in den Wald. Lange Spaziergänge, natürlich besonders schön und geheimnisvoll bei Schnee.
Diesen Spaziergängen habe ich mit Bild und Gedicht ein kleines Denkmal gesetzt.

Kleine Hand in großer Hand.
Vertrauen, Wärme, Stärke.
Durchstreifend den weihnachtlichen Winterwald.

Große Hand um kleine Hand.
Schutz, Versprechen, Liebe.
Schneeflocken als Zeugen eines festen Bandes.

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