und regnete in den letzten Tagen: Der Sommer kommt. Alles ist wunderbar saftig-grün und Farben überall.
Inspiration für Malerei:
Bei meiner Photopirsch heute kam ich auch an einer Pferdekoppel vorbei. Einer der Hengste war ein geduldiges Photoobjekt.
"Wonne", ein vielleicht altmodisches Wort. Aber den Monat Mai trifft es gut. Denn Synonyme für Wonne sind: Behagen, Freude, Glück, Augenweide.
Und eine Augenweide war er, der Mai 2009. Ich widme ihm einen kleinen Bilderreigen.
Die Blume mußte ich auch malen!
Dialog an diesem Tag:
Ich muss für die
Rentenversicherung Bestätigungen (keine Beglaubigungen) meiner Kopien
haben. Ich gehe ins Bürgerbüro. Ein Büro als Serviceleistung für die
Bürger.
"Quietsch" die Tür öffne ich. Zwei junge Mädels. Eine
feilt ihre Fingernägel, eine telefoniert. Nach meinem Räuspern schaut
die Nagelfeilerin mich an.
"Was kann ich für Sie tun?"
"Bitte Kopien bestätigen."
"Das kann ich nicht."
"Ich brauche nur einen Stempel der Stadt, dass meine Kopien mit dem Original übereinstimmen."
"Wir sind nicht befugt, Beglaubigungen zu machen."
"Ist ja okay, ich brauche auch keine Beglaubigung. Ich brauche nur eine Bestätigung."
"Da müssen Sie zum Ortsgericht."
"Nein, das macht Beglaubigungen, aber für Bestätigungen brauche ich die nicht."
"Ich kann Ihnen nicht helfen."
"Ich brauche nur einen Stempel, dass meine Kopien mit dem Original übereinstimmen."
"Wir haben hier keine Stempel."
Oha, und was steht da auf dem Schreibtisch? Ein Rondell mit Stempeln...
"Ich
weiß, dass ich nicht zum Ortsgericht muss (Anmerkung: Das Ortsgericht
hier hat nur an zwei Tagen Öffnungszeiten. An zwei halben Tagen, und da
stapeln sich die "Bittsteller"
Kann mir wer anders weiterhelfen?"
Schweigen, Nagelfeilen, Augenverdrehen.
"Bitte, wer außer dem Ortsgericht könnte mir helfen?"
"Einwohnermeldeamt vielleicht."
"Na, dann versuche ich es da. Vielen Dank für Ihre Mühe."
Keine Antwort, weiter Nagelfeilen und telefonieren.
Zur
Ehrenrettung der Bürokratie sei nun auch erzählt, beim
Einwohnermeldeamt wurde mir ohne Nagelfeilen und telefonieren dann sehr
kompetent geholfen. Ich mußte zwar noch an verschiedenen Türen klopfen,
um alle Stempel beisammen zu haben, aber letztendlich paßte dann alles.
Wichtig
zu wissen ist, es gibt bei den Behörden eine "Stempelgewalt" , eine
königliche Hirarchie. Einen Stempel zu haben oder nicht zu haben, dass
ist für Bürokraten wie einen Orden zu haben oder nicht zu haben. Wo
kämen wir auch hin, wenn wir nicht als Bürger gescheucht würden durch
Behördenflure, bis wir endlich vielleicht, oder auch nicht, den
richtigen Stempel erwischen.
Ich hoffe, meine Bürokratentour ist jetzt langsam zuende. Sonst, ja sonst, werde ich noch zur Anarchistin...
ist die Aussage des Kinderschutzbundes. Und ich
unterschreibe sie. Wenn wir hier in Deutschland zu den reichsten
Ländern gehören, unsere Kinder aber den Bach heruntergehen lassen, dann
werde ich zornig. Sehr zornig.
Kinder werden nicht gefragt, ob sie
geboren werden wollen. Sie werden nicht gefragt, ob sie die Welt, die
Zustände, die wir Alten hinterlassen, übernehmen möchten. Wie weit
haben wir uns entfernt von unseren Wurzeln, unseren Genen. Die Krone
der Schöpfung (selbsternannt, eine Abstimmung gab es nicht, also
Diktatur) ist nicht mehr in der Lage, für ihre Brut zu sorgen.
http://www.focus.de/panorama/vermischtes/deutscher-kinderschutzbund-kinderarmut-durch-wirtschaftskrise_aid_378428.html
Ich
habe ein Buch schon mehrmals gelesen. Traumpfade heißt es. Es geht um
australische Ureinwohner, einen Stamm, der sich verweigerte. Sie
zeugten keine Kinder mehr. Sie wollten aussterben. Weil sie in dieser
Welt für Kinder keine Zukunft sehen.
Ich kann sie verstehen.
Und das als Mutter von 4 Kindern.
Als ich vor Jahren im Kinderschutzbund aktiv
war, da habe ich es kommen sehen, aber wurde von Menschen, die nicht
hinter die Kulissen schauten, nicht ernst genommen.
Aber jetzt ist
die Lage mehr als ernst. Und wenn nicht schnell kräftig gegengesteuert
wird, dann drohen in unserem eigentlich reichen Land Sozialkriege. Nur,
ich merke nix vom Gegensteuern, im Gegenteil, es wird eingespart,
eingespart. Das erlebe ich ja zur Zeit wirklich hautnah.
Hier ein Link:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,614540,00.html
Ein langer Flur. Büro reiht sich an Büro. Es riecht nach Kaffee, hinter den geschlossenen Türen hört man Stimmen, Lachen.
Ich sitze auf dem unbequemen Stuhl im schmalen Gang. Die Zeit steht still.
Endlich
öffnet sich eine Tür. Ich darf herein. Meine Augen richten sich
hoffnungsvoll auf den Inhaber des Büros. Und weiten sich entsetzt. Er
hat keinen Kopf! Über einem angenehm muskulösen, ja sehr angenehmen
Körper geht der Hals über in ein §. Es stimmt. Vor mir sitzt kein
Mensch, sonder ein Paragraph.
Ich schlucke.
Der § sondert eine Sprechblase ab: „Sie wünschen?“
„Mein Recht“ stottere ich.
„Sie
glauben, Sie haben ein Recht?“ wabert eine neue Sprechblase durch den
Raum, höhnend. „Wer hat Ihnen denn diesen Schwachsinn erzählt, dass Sie
hier Ihr Recht finden könnten?“
„Aaaber,“ ich ringe nach Worten. „Also, ich erhebe Einspruch gegen Ihren Bescheid“
Die Sprechblase zittert. Höre ich da ein Lachen heraus?
Dann
erscheint der Text:“ Sie dürfen Einspruch erheben, aber ist Ihnen klar,
dass ich dann meine Kaffeepause verkürzen und mich um den Papierkrieg
kümmern muss, den Sie produzieren? Wer glauben Sie denn, sind Sie? Sie
schneien hier herein und denken, Sie könnten einfach meine Routine
stören? Sie legen Einspruch ein gegen einen Bescheid, den ich, ich, der
König der Paragraphen schrieb? Wissen Sie, was im Bürokratenreich auf
Majestätsbeleidigung steht?“
„Ich habe Romane von Kafka nie verstanden“ schießt es mir durch den Kopf. „Aber jetzt begreife ich vielleicht langsam“
Ich
verlasse den Raum. Draußen auf dem Flur schärfe ich meine Krallen an
der alten Tapete. Ein angenehmes Geräusch. Ritschratsch.
Wenn
ich wiederkomme, dann werde ich einen Luxuspelz tragen. Meine Reißzähne
werden mein Merkmal sein. Meine Krallen scharf. Mordinstrumente.
Tödlich.
Und wenn ich wiederkomme, dann wird auf diesem sehr
angenehm muskulösen Männerkörper ein Mausgesicht sitzen. Und ich werde
in Lauerstellung gehen. Mit dem Gesicht spielen. Es wird quieken vor
Angst. Es wird um sein Leben flehen, aber ich werde nur lachen. Die
Queen of Cats wird von einer verhuschten kleinen Paragraphenmaus nicht
besiegt werden!
Anmerkung: Es klingt wie Fiktion, aber es ist
keine. So ähnlich habe ich es in den letzten Tage erlebt. Okay, das
Paragraphengesicht sah ich nicht real. Es war auch kein persönliches
Treffen, es war ein Telefonat. Und den muskulösen Körper habe ich
erfunden. Weil es einfach einer Katze mehr Spaß macht, wenn sie einen
attraktiven Gegner hat. 
Aber das mit den Krallen und den Reißzähnen, das stimmt. Die Katze in mir ist wach. Und will spielen.
Fest der Reinigung des Lichtes, der Fruchtbakeit.
Zur Vorbereitung hatte ich einen Strauß besorgt. Ausdruck der wiedererwachenden Lebenskraft.
Dann ganz in der Früh heute mein Lichterritual:
In
einem Kerzenleuchter warteten 6 weiße Kerzen. Weiß ist die Farbe der
Bridged. Der weißen Göttin "Die vom Strahlenkranz Umgebene".
Nacheinander wurden die Kerzen entzündet. Mit jeder neuen Flamme schickte ich einen Gruß mit:
Ich grüße
die Sonne, die Licht, Farben und Leben bringt
die Bäume, die nach ihrem Winterschlaf wieder austreiben
die Bienen, die bald Fruchtbarkeit verbreiten
die ganze Natur, die zu einem neuen Zyklus erwacht
die Chancen, die mich erwarten und die ich nutzen will
die Zuversicht, die ich keimen lassen will
Als Abschluß darf ein kleines Feuer nicht fehlen. Ein Gruß an die Sonne. Aber es dient auch der Reinigung.
den ich in meinen Seminaren einsetze:
Wie können Sie für andere das Beste geben, wenn Sie sie nicht die Zeit nehmen, für sich selbst das Beste zu tun?
Ich glaube,ich muss selber mal bei mir in ein Seminar gehen, und dann diesen Satz lesen.
sehr Nachdenkenswertes aus dem Coach- Forum. Ein Text von Charlie Chaplin:
Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen,
dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnung für mich sind,
gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich, das nennt man
“AUTENTHISCH-SEIN”.
Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden,
wie sehr es jemanden beschämt,
ihm meine Wünsche aufzuzwingen,
obwohl ich wusste, dass weder die Zeit reif,
noch der Mensch dazu bereit war,
auch wenn ich selbst dieser Mensch war.
Heute weiß ich, das nennt man
“SELBSTACHTUNG”.
Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört
mich nach einem anderen Leben zu sehnen,
und konnte sehen, dass alles um mich herum
eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, dass nennt man
“REIFE”.
Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden,
dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und das alles, was geschieht, richtig ist
- von da konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich, das nennt sich
“SELBSTACHTUNG”.
Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
mich meiner freien Zeit zu berauben
und ich habe aufgehört,
weiter grandiose Projekte
für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das,
was mir Spaß und Freude bereitet,
was ich liebe
und mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise
und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man
“EHRLICHKEIT”.
Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit
was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog,
weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das “GESUNDEN EGOISMUS”
aber heute weiß ich, das ist “SELBSTLIEBE”.
Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
immer recht haben zu wollen
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt,
das nennt man “EINFACH-SEIN”.
Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert,
weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen,
jetzt lebe ich nur mehr in diesem Augenblick,
wo ALLES stattfindet.
So lebe ich heute jeden Tag und nenne es
“VOLLKOMMENHEIT”.
Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
da erkannte ich,
dass mich mein Denken
armselig und krank machen kann,
als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner,
diese Verbindung nenne ich heute
“HERZENSWEISHEIT”.
Wir brauchen uns nicht weiter
vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen
mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen
manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich,
DAS IST das Leben! ..
Ich habe es in einem anderen Forum gefunden. Ein Berater/Coach-Forum. Ich fands gut, es macht nachdenklich:
Ein Mensch ist verzweifelt. Weil er seine Arbeit verloren hat oder weil das Geld trotz Fleiß hinten und vorn nicht reicht.
Diesem Menschen zeigt man einen 10 Euro-Schein und fragt: "Was ist dieser Schein wert?"
"Na, 10 Euro" wird die Antwort sein.
Dann nimmt man den Schein, zerknüllt ihn, trampelt auf ihm herum. Und fragt:
"Was ist dieser Schein wert?"
können hier gelesen werden:
http://bookrix.de/-dreamingcat
In den Tagen vor Weihnachten gabs immer viel Arbeit für die Frauen in unserer Familie. Oma und Mutter hatten dann keine Zeit für mich. Aber Opa. Er liebte den Wald und ich hatte als Kind den Eindruck, er kenne jeden Baum persönlich. Die Liebe zur Natur lernte ich von ihm.
Und wenns wieder einmal zu weihnachtlich hektisch wurde, dann nahm er mich an die Hand und floh mit mir in den Wald. Lange Spaziergänge, natürlich besonders schön und geheimnisvoll bei Schnee.
Diesen Spaziergängen habe ich mit Bild und Gedicht ein kleines Denkmal gesetzt.
Kleine Hand in großer Hand.
Vertrauen, Wärme, Stärke.
Durchstreifend den weihnachtlichen Winterwald.
Große Hand um kleine Hand.
Schutz, Versprechen, Liebe.
Schneeflocken als Zeugen eines festen Bandes.